Spiel, Spaß und Extremwetter beim Kreiszeltlager

Rund 560 Jugendfeuerwehrkinder zelteten am Caldener Lindenrondell

 

Ein Wochenende voller Spiel, Spaß und Action liegt hinter den rund 560 Jugendfeuerwehrmitgliedern aus dem Kreis Hofgeismar. Sie waren der Einladung der Caldener Feuerwehren gefolgt und hatten ihre Zelte von Donnerstag bis Sonntag am Caldener Lindenrondell in idyllische Lage zwischen dem Schloss Wilhelmsthal und dem Caldener Waldschwimmbad aufgeschlagen.

Bei Temperaturen jenseits der 30° Celsius stand neben den obligatorischen Spielen natürlich insbesondere die Abkühlung auf dem Plan. Dazu lud neben dem Waldschwimmbad, zu dem alle Teilnehmer kostenfreien Eintritt hatten, auch die zahlreichen selber mitgebrachten Pools und Planschbecken ein. Ein Highlight des Wochenendes war die für Freitagabend angesetzte Poolparty im Waldschwimmbad. Diese versprach nicht nur eine willkommene Erfrischung nach einem heißen Tag, sondern auch jede Menge Spaß. So traten die Jugendfeuerwehrmitglieder bei lustigen Disziplinen, wie einem Arschbomben-Contest oder Tauziehen gegeneinander an. Untermalt wurde das moderierte Programm von Musik und jeder Menge guter Laune.

Bei Lager- und Kreiswettspielen traten die Kinder in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Dabei trafen sie auf eine bunte Mischung aus feuerwehrtechnischen Aufgaben, Geschicklichkeitsspielen und Spielen, bei dem Teamwork an erster Stelle standen. Natürlich durfte bei den sommerlichen Temperaturen auch hier das kühlende Nass nicht fehlen!

Eine Gewitterfront am Samstagabend sorgte dann noch einmal für Aufruhr. Nachdem der erste Gewitterschauer über den Zeltplatz gezogen war und eine weitere Gewitterfront nicht ausgeschlossen werden konnt, entschloss sich das Team rund um Kreisjugendfeuerwehrwartin Désirée Partosch den vorher ausgearbeitet Evakuierungsplan in die Tat umzusetzen und den Zeltplatz gegen 21:00 Uhr zu räumen. Unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Eckhard Bornmann wurden mit Hilfe der 40 Mannschaftstransportfahrzeugen alle Teilnehmer in die nahegelegene Sporthalle transportiert. Nach gut zwei Stunden gab es dann Entwarnung: Die zweite Gewitterzelle hat sich aufgelöst, es bestand keine Gefahr mehr, sodass alle Teilnehmer gegen 23:00 Uhr wieder zurück auf den Zeltplatz gebracht werden konnten.

Aufgrund der guten Vorbereitung und des vorbildlichen Verhaltens aller, konnte die Evakuierung ohne Panik und Verletzte durchgeführt werden. Nachdem alle zurück auf dem Zeltplatz angekommen waren, konnte der letzte Lagerabend noch gemütlich ausklingen, bevor es am Sonntag nach der Siegerehrung und der Verabschiedung wieder nach Hause ging.

Nun freuen sich alle Teilnehmer auf das nächste Jahr, wenn die Feuerwehren der Stadt Grebenstein zum Zeltlager nach Udenhausen einladen. Dort werden die Jugendfeuerwehren vom 1.-4. August 2019 zu Gast sein und können sich schon heute auf ein tolles Zeltlager freuen.

Autor: Annika Ludolph, Datum: 2. August 2018

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